Von Austen bis Atwood: Literarische Verbindungen durch die Zeit

Ausgewähltes Thema: „Von Austen bis Atwood: Literarische Verbindungen durch die Zeit“. Begleiten Sie uns auf einer lebendigen Lesereise, die gesellschaftliche Spiegelungen, Erzählstimmen und mutige Frauenfiguren quer durch Epochen zusammenführt. Teilen Sie Ihre Lieblingsstellen, abonnieren Sie unseren Newsletter und erzählen Sie uns, welche Verbindung Sie am meisten überrascht!

Zeitlose Spiegel der Gesellschaft

Austen beleuchtet Heiratslogik und Anstandsregeln, Atwood beleuchtet Überwachung und Körperpolitik. Trotz Jahrhunderten Abstand fragen beide: Wer definiert Tugend, wer profitiert vom Status quo, und wie können Einzelne Handlungsspielräume erkämpfen?

Zeitlose Spiegel der Gesellschaft

Von Elizabeth Bennets Wortgewandtheit bis zu Offreds stummer Resistenz entsteht ein Kontinuum weiblicher Selbstbehauptung. Rollen sind wandelbar, doch der Kern bleibt: die Suche nach Würde, Stimme und solidarischer Verbundenheit.

Erzählstimmen im Dialog

Mit leiser Schärfe entlarvt Austen Konventionen. Ihre Figuren sprechen zwischen den Zeilen, und wir hören mit. Humor wird zur Lupe, die Machtspiele, Eitelkeiten und zärtliche Wahrheiten sichtbar macht.

Salons und Teestunden

Bei Austen sind Räume Bühnen. Ein Blick über die Teetasse entscheidet mehr als ein Vertrag. Tanzflächen, Spazierwege, Besuchsstunden: kleine Territorien, in denen Wünsche, Witz und Widerworte aufeinandertreffen.

Rote Zentren und Mauern

Atwoods Gilead baut Grenzen als Moral. Korridore diktieren Wege, Rituale formen Gedanken. Jeder Raum ist Regel, jedes Schweigen Währung. Freiheit beginnt als Erinnerung – und wächst zur Handlung.

Architektur der Macht

Ob Herrenhaus oder Staatsapparat: Räume verraten Hierarchien. Teilen Sie Ihr Lieblingssetting und erklären Sie, wie seine Atmosphäre die Figuren lenkt. Welche Tür sollte geöffnet, welche zugeschlagen werden?

Liebe, Macht, Widerstand

In „Stolz und Vorurteil“ und „Verstand und Gefühl“ prallen Gefühl und Kalkül aufeinander. Liebe bedeutet Verhandlung, Sprache wird Rüstung. Wer klug liest, erkennt subtile Strategien und stille Siege.

Liebe, Macht, Widerstand

„Der Report der Magd“ zeigt, wie Doktrin Körper besetzt. Doch in Blicken und heimlichen Namen wächst Widerstand. Erinnerung wird Kompass, kleine Gesten werden zur Landkarte der Befreiung.

Lesespuren: Zitate, Briefe, Adaptionen

Austen nutzt Briefe und Perspektivwechsel, um Missverständnisse aufzudecken. Zwischen Zeilen blitzen Selbstironie und Erkenntnis auf. Ein einziger Absatz kann ein Verhältnis wenden – und eine Welt öffnen.
Startpaket Austen
Beginnen Sie mit „Stolz und Vorurteil“, wechseln Sie zu „Emma“ und schließen Sie mit „Überredung“. Achten Sie auf Ironie, Dialogtempo und die Kunst, Erwartungen elegant zu unterlaufen.
Atwood entdecken
Lesen Sie „Der Report der Magd“, dann „Die Zeuginnen“ für das Echo, gefolgt von „Alias Grace“ oder „Der blinde Mörder“. Beobachten Sie Macht, Erinnerung und die Politik der Sprache.
Fragen für Ihren Lesekreis
Welche Regel wird zuerst gebrochen – und von wem? Welche Nebenfigur trägt die größte moralische Last? Abonnieren Sie unseren Newsletter und senden Sie Ihre Antworten: Wir präsentieren ausgewählte Stimmen.
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